Das Recht am eigenen Bild gewährleistet die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen, ob, wann und wie er sich Dritten oder gegenüber der Öffentlichkeit im Bild darstellen will. Geschützt ist die unbefugte Anfertigung, Verbreitung und Veröffentlichung des eigenen Bildes, ungeachtet der zu diesem Zweck eingesetzten technischen Mittel. Einfachgesetzliche Ausprägungen des Rechts am eigenen Bild finden sich etwa in §§ 22, 23, 33 KUG und § 201a StGB.